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== Baumwollfilter ==
 
== Baumwollfilter ==
Die älteste Art von Filtern sind '''Baumwollfilter''', früher möglicherweise auch aus Leinen oder anderen Stoffen. Im Gegensatz zu den erst später aufgekommenen Papierfiltern sind '''Baumwollfilter''' wiederverwendbar und müssen daher nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und gelagert werden. Problematisch ist hierbei, dass sich an der Baumwolle als natürlichem Material bei unsachgemäßer Handhabung Kulturen bilden können, welche nicht nur geschmacklich unerwünscht sind, sondern auch ein hygienische Problem darstellen können. Sachgemäßes reinigen umfasst bei '''Baumwollfiltern''' das direkte Ausspülen des Filters mit heißem Wasser ohne Spülmittel (!) bis keine Fremdkörper mehr im Filter zu erkennen sind; die Filter können hierfür auch auf links gedreht werden. Bei unregelmäßigem Gebrauch oder längeren Pausen zwischen zwei Einsätzen sollte der Filter nach dem Ausspülen möglichst schnell getrocknet werden,<ref>[//https://moar.coffee/wissen/filtermaterialien/ ''moar.coffee'' – Filtermaterialien.]  Abgerufen am 03. Januar 2016.</ref> bei regelmäßigem Gebrauch sollte der Filter nass in einem Gefäß mit Wasser im Kühlschrank aufbewahrt werden.<ref>Vgl. James Hoffmann: ''The World Atlas of Coffee. From beans to brewing - coffees explored, explained and enjoyed.'' 2014, S.82</ref> <br/>
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Die älteste Art von Filtern sind '''Baumwollfilter''', früher möglicherweise auch aus Leinen oder anderen Stoffen. Im Gegensatz zu den erst später aufgekommenen Papierfiltern sind '''Baumwollfilter''' wiederverwendbar und müssen daher nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und gelagert werden. Problematisch ist hierbei, dass sich an der Baumwolle als natürlichem Material bei unsachgemäßer Handhabung Kulturen bilden können, welche nicht nur geschmacklich unerwünscht sind, sondern auch ein hygienische Problem darstellen können. Sachgemäßes Reinigen umfasst bei '''Baumwollfiltern''' das direkte Ausspülen des Filters mit heißem Wasser ohne Spülmittel (!) bis keine Fremdkörper mehr im Filter zu erkennen sind; die Filter können hierfür auch auf links gedreht werden. Bei unregelmäßigem Gebrauch oder längeren Pausen zwischen zwei Einsätzen sollte der Filter nach dem Ausspülen möglichst schnell getrocknet werden,<ref>[//https://moar.coffee/wissen/filtermaterialien/ ''moar.coffee'' – Filtermaterialien.]  Abgerufen am 03. Januar 2016.</ref> bei regelmäßigem Gebrauch sollte der Filter nass in einem Gefäß mit Wasser im Kühlschrank aufbewahrt werden.<ref>Vgl. James Hoffmann: ''The World Atlas of Coffee. From beans to brewing - coffees explored, explained and enjoyed.'' 2014, S.82</ref> <br/>
 
Der Geschmack eines Kaffees, der mit einem '''Baumwollfilter''' gebrüht wurde, ist sehr klar, da [[fines]] ausgefiltert werden und durch die Durchlaufextraktion nur eine kurze Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeegegeben ist, besitzt zugleich aber auch einen mittleren Körper. Dieser rührt von der porösen Konsistenz des Filters her, welche es auch einem Teil der Kaffeeöle ermöglicht ihn zu durchdringen und somit in die Tasse zu gelangen.
 
Der Geschmack eines Kaffees, der mit einem '''Baumwollfilter''' gebrüht wurde, ist sehr klar, da [[fines]] ausgefiltert werden und durch die Durchlaufextraktion nur eine kurze Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeegegeben ist, besitzt zugleich aber auch einen mittleren Körper. Dieser rührt von der porösen Konsistenz des Filters her, welche es auch einem Teil der Kaffeeöle ermöglicht ihn zu durchdringen und somit in die Tasse zu gelangen.
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== Metallfilter ==
 
== Metallfilter ==
Die jüngste Filterart sind '''Metallfilter'''. Wie Filter aus Baumwolle und Kunststoff sind '''Metallfilter''' wiederverwendbar, dabei jedoch unkomplizierter in der Handhabung und für eine Vielzahl von Zubereitungssystemen verfügbar. Es existieren für die [[Aeropress]], für fast alle [[Aufsatzfilter]] (außer Kalita Wave), für [[Chemex Kaffeebereiter]] und auch für elektrische Kaffeemaschinen Filtereinsätze aus Edelstahl oder aus Gold beziehungsweise mit Vergoldung. <br/>
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Die jüngste Filterart sind '''Metallfilter'''. Wie Filter aus Baumwolle und Kunststoff sind '''Metallfilter''' wiederverwendbar, dabei jedoch unkomplizierter in der Handhabung und für eine Vielzahl von Zubereitungssystemen verfügbar.  
Der Vorteil von '''Metallfiltern''' im Kontrast zu '''Baumwollfiltern''' beruht auf der einfacheren Hygiene des Metalls. Während das Naturmaterial Baumwolle leicht Kulturen enstehen lässt ist dies bei Metallfiltern nahezu ausgeschlosssen, da Metall selbst antibakteriell wirkt und die vergleichweise glatte Oberfläche das Anhaften von Fremdkörpern erschwert. Nach der Verwendung reicht es daher aus den Filter zu leeren und abzuspülen.  
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Der Vorteil von '''Metallfiltern''' im Kontrast zu '''Baumwollfiltern''' beruht auf der einfacheren Hygiene des Metalls. Während das Naturmaterial Baumwolle leicht Kulturen enstehen lässt ist dies bei Metallfiltern nahezu ausgeschlosssen, da Metall selbst antibakteriell wirkt und die vergleichweise glatte Oberfläche das Anhaften von Fremdkörpern erschwert. Nach der Verwendung reicht es daher aus den Filter zu leeren und abzuspülen.<br/>
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Bei der Verwendung von '''Metallfilter''' erlangt ein Brühkaffee einen stärkeren Körper, ein volleres Mundgefühl. Dies beruht auf den Kaffeeölen, welche nicht herausgefilter werden, sondern komplett in die Tasse übergehen können. Hinzu kommt, dass Filter aus Metall keinen Eigengeschmack an den Kaffee abgeben, wie dies bei Filtern aus Baumwolle und Papier passieren kann.
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Es existieren für die [[Aeropress]], für fast alle [[Aufsatzfilter]] (außer Kalita Wave), für [[Chemex Kaffeebereiter]] und auch für elektrische [[Kaffeemaschine]]n Filtereinsätze aus Edelstahl oder aus Gold beziehungsweise mit Vergoldung.
    
== Papierfilter ==
 
== Papierfilter ==
 
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Die wohl größte Verbreitung als Filtermaterial bei der Kaffeezubereitung dürfte Papier erlangt haben, nachdem sein Einsatz als "Melitta-Filter" 1908 patentiert worden war. Als einige der hier vorgestellten Filterarten sind '''Papierfilter''' nur für einen Einsatz geeignet und danach zu entsorgen. Der Vorteil dabei ist, dass keine Reinigung und anschließende Aufbewahrung des Filters nötig ist. Dieser Vorteil wird mit den fortlaufenden Kosten für den Nachkauf von Papierfiltern erkauft.
     
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