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Espresso für Einsteiger

582 Bytes hinzugefügt, 11:47, 25. Jan. 2007
K
typos, Forumlierungen, BFC Ela hinzu
** Rancilio Miss [[Silvia]]: robustes Gerät, größerer Kessel als bei der Gaggia, bringt höhere Temperaturkonstanz und mehr Dampfpower
** weitere bitte ergänzen
*Für Liebhaber von Cappuccino oder anderen Milchmixgetränken und bei höherem Bedarf ist ein sogenannter [[Zweikreismaschinen | Zweikreiser]] ([[Alphabetische Liste der Zweikreismaschinen | Liste der Zweikreismaschinen]]) oft die bessere Wahl, weil er durch sein Konstruktionsprinzip Dampf und Wasser gleichzeitig verfügbar hat und eine höhere Temperaturstabilität aufweist. Dadurch kann man ohne große Spielereien mehrere Espressi und Cappuccini in Folge herstellen, ohne dass die Temperatur dabei zu weit absinktoder man zum Aufschäumen u.U. mehrmals aufheizen und abkühlen muss. Die meist in dieser Kategorie empfohlenen Geräte sind, preislich sortiert, angefangen mit der günstigsten, (ACHTUNG: Man benötigt in jedem Fall noch eine espressotaugliche Mühle):** Nuova Simonelli [[Oscar]]: Günstigster empfehlenswerter Einstieg in diese Kategorie, Nachteil: Keine automatische Entlüftung, Dampfhahn muss beim Aufheizen einmalig geöffnet werden, Kunststoffgehäuse, welches aber von den meisten Besitzern als wertig höherwertig beschrieben wird
** Bezzera [[BZ99]]: kompakte Zweikreismaschine im Gastromaschinen-Design mit Wassertank, Heißwasserausgabe, automatischer Entlüftung, ohne wesentliche Nachteile
** B.F.C. [[Ela]]: gelungene Mischung aus den populären Maschinen B.F.C. [[Levetta]] und [[Junior]], mit Wassertank, Heißwasser, automatischer Entlüftung, großer Sudschublade, Kesseldruckmanometer, ohne erkennbare Nachteile
** weitere bitte ergänzen
*Wer es gerne richtig nobel und unkompliziert hat, ist mit einem [[Dualboilermaschinen | Dualboiler]] ([[Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen | Liste der Dualboilermaschinen]])gut beraten. Diese Geräte sind zwar recht teuer, bieten aber durch ihre zwei Kessel ständig Dampf und Wasser mit der richtigen Temperatur, kennen keine Überhitzungsprobleme, die man bei anderen Maschinen durch Leerbezüge ausgleichen müsste und haben den großen Vorteil, dass man die Wassertemperatur ganz simpel und exakt an der Gehäusefront oder hinter einer leicht abnehmbaren Blende verstellen kann. Dies ist sehr nützlich, wenn man gern viele verschiedene Bohnensorten ausprobiert oder seinen Espresso selbst röstet. Hier ist eine schnelle und exakte Anpassung der Temperatur wünschenswert, weil man dadurch leichte Fehler beim Rösten ausgleichen und das Optimum aus jeder Charge herausholen kann.
*Falls die Ansprüche an die Qualität des Espressos nicht gar so hoch sind und es mehr auf die Einfachheit von Nutzung und Wartung des Gerätes ankommt, etwa am Arbeitsplatz, wo viele Mitarbeiter es nutzen und keiner sich für die Reinigung verantwortlich fühlt, kann ein Kapselsystem wie Nespresso die beste Lösung sein. Es bietet gleichbleibende relativ hohe Qualität und ist extrem einfach zu bedienen, auch ist es unabhängig von einer Spüle.
*Vollautomaten habe ich werden bewusst nicht angesprochenmit aufgeführt, da sie für die Produktion von Espresso nach der oben genannten Definition nur bedingt bis gar nicht geeignet sind. Das hängt damit zusammen, dass durch die prinzipbedingt etwas fragile Konstruktion der Brühgruppe (meistens meist Kunststoff) nicht genug Druck aufgebaut werden kann, um das Pulver in gleichem Maße wie beim Siebträger zu extrahieren. Dafür spielen sie Vollautomaten dort ihre Qualitäten aus, wo eine Tasse guter frischer Kaffee oder ein passabler Cappuccino auf Knopfdruck gefordert ist. Jedoch sind diese Geräte oft nicht besonders haltbar robust und fehleranfällig, und erfodern erfordern auch eine nicht ganz einfache penibel und regelmäßig durchgeführte manuelle Reinigung. Die integrierten Spül- und Reinigungsprogramme reichen in der Regel nicht aus, die Maschine muss von Zeit zu Zeit regelmäßig geöffnet und von Hand gereinigt werden. Beim Kauf ist deshalb auf eine einfach herausnehmbare Brühgruppe zu achten.
=== Warum brauche ich unbedingt eine Mühle? ===
Entgegen der landläufigen Meinung, eine Mühle brauche man nur, wenn man absolut frischen Kaffee haben wolle, erfüllt diese noch eine weitere wichtige Funktion:
*vorgemahlenes Espressopulver hat '''nie''' den richtigen Mahlgrad. Er Es ist fast immer wesentlich zu grob. Selbst wenn man aber beispielsweise im Laden die Bohnen fein genug mahlen ließe, wäre es reine Glückssache, wenn zu Hause der Espresso in der gewünschten Zeit durchliefe. Schon eine geringfügige Änderung kann die Durchlaufzeit um 5 bis 10 Sekunden verändern. Und selbst wenn man nach eingen Versuchen bzw. Kaffeeproben den richtigen Mahlgrad gefunden haben sollte, ändert sich mit dem Alter des Kaffees und sogar der Luftfeuchtigkeit schon bald die Druchlaufzeit , und diese muss durch einen anderen Mahlgrad ausgeglichen werden.
*Daraus lässt sich leicht erkennen, dass man durch eine eigene Mühle zu Hause den Mahlgrad leicht anpassen kann.
*Vorgemahlenes Kaffee-/Espressopulver ist beim Öffnen der Packung noch relativ aromatisch, doch durch die große Oberfläche verliert es innerhalb von Stunden den größten Teil seines Aromas. Als Laie mag man noch denken:" pöhPöh, Espresso schmeckt doch eh nur bitter und etwas sauer.", mit frischem Pulver aus der eigenen Mühle und der richtigen Zubereitung lassen sich noch weitaus mehr geschmackliche Eigenschaften erkennen.*Es gibt Mühlen mit und ohne Dosierer, im Hausgebrauch ist er aber meistens meist nur störend, da sich darin immer etwas altes Kaffeemehl halten wird, und man ihn im normalen Gebrauch ohnehin nicht als solchen verwendet. Bei Besuch kann er aber ganz hilfreich sein.*Eine Beim Kauf einer Mühle lohnt sich erst ab einer gewissen sollte eine gewisse Qualitätsstufenicht unterschritten werden, weil darunter nicht die feine Körnung erreicht wird, die für Espresso notwendig ist , oder die Partikelgrößenstreuung (oh ho, kompliziertes Wort) so groß ist, dass der Staub das Sieb der Maschine verstopft, die größeren Partikel aber unterextrahiert bleiben. Dadurch ist die Einstellung des passenden Mahlgrades sehr schwierig. Verstärkt wird dies durch die grobe Rasterung bei der Einstellung des Mahlgrads billiger Mühlen. Als Referenz für die billigste preiswerteste brauchbare Mühle wird oft die [[Demoka_M203|Demoka M-203]] genannt.
=== Welches Zubehör brauche ich? ===
Diese Gegenstände sollte man sich beim Kauf einer Espressomaschine gleich als erstes zulegen:
*Maschinen mit Magnetventil brauchen ein '''Blindsieb''' bzw. '''Reinigungsfilter''' zum Rückspülen.
Folgendes Zubehör ist eher optional, wenn auch nicht ganz nutzfrei:
*Ein '''Thermometer''' kann beim Schäumen sehr nützlich sein, da man sofort sieht, wann man spätesten spätestens den Hahn zudrehen muss.
*Mit einer '''Feinwaage''' kann man von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob die Pulvermenge im Sieb auch stimmt. Abweichungen um mehr als 5% sind in der Durchlaufzeit schon deutlich spürbar.
*Eine '''Tamperauflage''', '''Tamperstation''' oder '''Tampermatte''' gibt beim Tampen guten halt Halt und schont die Arbeitsplatte.
*Der '''bodenlose Siebträger''' ist ein schönes Modespielzeug, das abgesehen vom ästhetischen Anblick beim Herausquellen des Espressos aus dem Sieb auch präzise Rückschlüsse auf die persönliche Technik beim Verteilen und Andrücken des Mahlguts zulässt. Schlampigkeit wird auf der Stelle mit Kaffeespritzern rund um die Maschine bestraft.
=== Welche Pflege braucht meine Bella Macchina? ===
*Wenn die Maschine ein Magnetventil besitzt, sollte man mehrmals am Tag , d.h. möglichst immer bevor man die Maschine ausschaltet, die Brühgruppe mit klarem Wasser rückspülen. Dazu setzt man in einen ST das '''Blindsieb''' ein, spannt ihn in die Maschine und drückt für einige Sekunden die Bezugstaste.
*Je nach Nutzung sollte man einmal pro Woche mit '''Kaffeefettlöser''' rückspülen, dazu füllt man einen Löffel davon in das Blindsieb, startet mehrmals den Bezug, lässt es danach jeweils etwas einwirken, bis das Wasser, welches durch das Magnetventil abgeleitet wird, nicht mehr braun ist. Am Ende muss man mit klarem Wasser mehrmals rückspülen, damit die restliche Chemie aus der Brühgruppe entfernt wird. Zusätzlich sollte das '''Duschsieb''', wenn möglich, abgeschraubt und mit einer Bürste unter heißem Wasser gereinigt werden.
*Mit der Zeit sammelt sich in der Milchschaumdüse etwas eingetrocknete Milch. Deshalb sollte sie aus ästhetischen und hygienischen Gründen ab und zu demontiert und gereingt werden. Nach jedem Schäumen sollte sie abgewischt und mit Dampf durchgeblasen werden.
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