Änderungen

Wechseln zu: Navigation, Suche

Erfahrungsberichte zur B.F.C. Junior Plus Levetta

40 Bytes hinzugefügt, 12:02, 28. Mai 2007
Tippfehler ausgemerzt
Zuhause angekommen wurde Die Maschine natürlich umgehend ausgepackt. Das gestaltete sich recht einfach, die Maschine steht unten auf einem Styroporklotz und wird von Kantenschonern aus gefaltetem Karton sehr straff in der Mitte der Schachtel gehalten.
An dieser Stelle ein ACHTUNG - Die Schachtel sollte beim Transport nicht auf die Seite oder gar auf den Kopf gedreht werden, dadurch könnte die Maschine in der Schachtel rutschen und evevtl. Schaden nehmen.
Zwischen Sudlade und Brühgruppe ist die Schachtel mit dem Zubehör und der Anleitung, diese kann man nur mit der Maschine herausheben da sie sonst klemmt. Hat man die Kartonstützen entfernt und die Plastikhaube abgezogen kann man die Maschine aus der Schachtel heben, bei einem Leergewicht von gut 22 kg sollte man notfalls Hilfe Anfordernanfordern, allein kann das schon umständlich werden ;)Als ich die Maschine auf der Arbeitsplatte hatte war ich noch nicht ganz so überzeugt von ihr, sie wird, was ich im Nachhinein natürlich als positiv empfunden habe, nämlich samt Schutzfolie angeliefert, es Blitzt einem also kein Chrom entgegen dafür ist sie gut geschützt. Das abziehen der Folie war relativ einfach, an den Kanten bleiben gerne Reste zurück die kann man aber mit einem Tuch abpolieren. Auf der Brühgruppe sitzt oben eine schwarze Abdeckung, die muss auch runter, geht etwas streng aber lässt sich durchaus mit bloßen Händen lösen also keine Gewalt und keine Werkzeuge, damit macht man wohl mehr hin als sonst was.
Als ich die Maschine auf der Arbeitsplatte hatte war ich noch nicht ganz so überzeugt von ihr. Sie wird, was ich im Nachhinein natürlich als positiv empfunden habe, nämlich samt Schutzfolie angeliefert, es blitzt einem also kein Chrom entgegen -- dafür ist sie gut geschützt. Das Abziehen der Folie war relativ einfach, an den Kanten bleiben gerne Reste zurück -- die kann man aber mit einem Tuch abpolieren.  Oben auf der Brühgruppe sitzt eine schwarze Abdeckung, die muss auch runter, geht etwas streng aber lässt sich durchaus mit bloßen Händen lösen: also keine Gewalt und keine Werkzeuge, damit macht man wohl mehr hin als sonst was. Die Maschine selbst ist ein klassischer E61 Chrombomber (wie sie hier so liebevoll genannt werden), das Design ist allerdings etwas abweichend von den üblichen. Der Korpus verjüngt sich nach oben hin, daraus ergibt sich eine etwas schmälere schmalere Tassenablage, jedoch wirkt die ohnehin sehr schmal gebaute Maschine dadurch noch etwas kleiner.  Mit einer gesamtbreite Gesamtbreite von 27 cm ist sie wohl einer der schmälstenschmalsten, wenn nicht die schmälste schmalste mir bekannte E61 Maschine. In der Tiefe schenkt sie sich allerdings nichts, 44 cm so wie die meisten und in der Höhe ist sie mit 42 cm womöglich etwas höher als andere. Aufgrund der Bauart sind die Ventile für Dampf u. Wasser nicht direkt an der Stirnseite , sondern leicht schräg nach oben/seitlich angebracht, schwer zu beschreiben.  Die Ventilräder machen einen sehr robusten Eindruck und sind von hoher Qualität. Dampflanze und Wasserhahn sind ebenfalls gut verarbeitet. Die Sudlade ist schwer und lässt sich gut nach vorne wegziehen, der Tasseneinsatz kann einfach entnommen werden. Die Verarbeitung könnte hier etwas sauerer sauberer sein, Schweißstellen usw. sind sehr deutlich zu sehen usw. aber im Normalfall ist die Sudlade ja ein in sich geschlossenes Teil somit sieht man diese Stellen nur beim entleerenEntleeren. Der Tasseneinsatz ist gut gebaut, das Wasser rinnt läuft schön ab und unter dem Auslass des 3-Wege Ventils ist ein Loch damit es beim Druckabbau nicht spritzt, dieses Loch fehlt mir bei der Butterfly, das ablassen Ablassen macht da eine ziemliche Sauerei.  Der Hebel für den Kaffeebezug ist massiv, ; was mir besonders gefällt ist aber der Schalter der die Pumpe aktiviert, anders als bei der Butterfly ist dieser hier aus Metal Metall und macht einen stabileren Eindruck. Links neben der Brühgruppe findet sich noch ein Manometer für den Kesseldruck, klassisch rund mit weißem Hintergrund.  Das wichtigste hab ich vergessen, der Ein/Aus Schalter befindet sich oben zwischen den beiden Ventilen, hier wurde ein klassischer Metallkippschalter verwendet. Links u. rechts neben dem Schalter die Anzeigen für Betrieb und Heizung.
Hier ein Bild der Levetta:
Ist zwar eine Händlerseite jedoch werden hier einige Ausstattungsdetails sehr schön beschrieben, z.B. die Elektronik usw.
Die wichtigsten Daten Kann kann ich aber auch so zusammenfassen, das sind der 1,3 Liter Kessel der im Vergleich zu Butterfly doch um einiges kleiner ist, der als normal zu sehende aber dennoch kleine 3 Liter Wassertank, eine Heizleistung von 1300 Watt (was mir als ausreichend erscheint ) und die Automatische automatische Kesselbefüllung kombiniert mit einem Entlüftungsventil und einer Füllstandskontrolle die Kesselinhalt und Wasserstand im Tank kontrolliert.
Wassermangel bekundet die Levetta sogar akustisch was ich sehr zu schätzen weiß , da ich die Maschine nicht unter stetiger Beobachtung halten kann/will und ein Abschalten wegen Wassermangels wäre mit neuerlichem Aufheizen verbunden.
Ein für mich interessantes Detail ist die Füllstandskontrolle des Wassertanks, anders als bei anderen Modellen wie der Butterfly oder der Bz99 muss man sich hier um nichts kümmern, kein Fühler, kein Schwimmer garnichts, der Tank steht auf einer Platte die mit einem Taster verbunden ist und von einer Feder hochgedrückt wird, leert sich der Tank oder wir er entnommen so unterbricht der Taster sofort die Heizung und das Warnsignal wird ausgelöst. Finde diese Mechanik sehr gut da der Tank ohne weiteres entnommen werden kann und dadurch dass keine Kabel an oder im Tank sind ist die Gefahr eines Kurzschlusses oder Bedienerfehlers auch eher gering, ebenso können keine Kontaktfehler durch Korrosion oder bei Verwendung von sehr reinem (destilliertem) Wasser auftreten.
Inbetriebnahme & Erste Schritte:
Nachdem ich von meinem Händler (herzlichen Dank!) zuvor alles wichtige schon erklärt bekam war es auch für mich als 2 -Kreis -Neuling ein Kinderspiel die Maschine in Betrieb zu nehmen.  Sicherheitshalber empfiehlt sich aber immer ein prüfender Blick in die Anleitung. Diese ist zwar nicht gerade übersichtlich und schön illustriert aber die wichtigsten Dinge lassen sich durchaus herauslesen. Die Vorbereitungen sind denkbar einfach, die Maschine gut und waagerecht aufstellen, den Tank und alles was später mit dem Kaffeewasser in Berührung kommt gründlich spülen danach den Tank befüllen und hinten in die Maschine einsetzen. Hier das einzige Manko der Maschine, die Tassenablage muss entfernt werden um den Tank zu entnehmen.  Gestaltet sich aber einfach, man kann diese samt Tassen links und rechts hocheben und beiseite stellen. Ist der Tank in der Maschine muss man den Ansaugschlauch an dem ein Kalkfilter vorinstalliert ist etwas hinunterdrücken bis sich der Filter mit etwas Wasser angesoffen hat da er ansonsten wieder hoch treibt und die Pumpe kein Wasser bekommt. Hat man das soweit erledigt und alles wieder an seinen Platz gegeben kann man den Hauptschalter umlegen. Anfangs war ich verunsichert , da es nicht sofort zur Sache ging doch schon nach wenigen Sekunden hat die Kontrollleuchte Wassermangel im Kessel angezeigt und die Pumpe begann zu arbeiten. Da die Maschine mit einer Vibrationspumpe arbeitet ist das Betriebsgeräusch doch etwas lauter, ich empfinde es allerdings nicht als schlimm. Das 1. erste Befüllen des Kessels dauerte ca. 30 Sek. wobei ich dies nur als Schätzung angebe da ich weder bewusst darauf geachtet noch gestoppt habe. Ist der Kessel gefüllt, beginnt die Maschine aufzuheizen, dabei zischt und gurgelt sie -- was allerdings kein Grund zu Beunruhigung ist, gegen Ende gibt es dann noch ein Zischen/Pfeifen und dann ist es vollbracht, der Kesseldruck ist erreicht und somit die erwünschte Temperatur. Wie für fast allen Maschinen gilt auch für die Junior Plus ab diesem Zeitpunkt: WARTEN! Bis die Maschine und insbesondere die Brühgruppe WIRKLICH auf Temperatur ist, das dauert die üblichen 30 - 45 min., davor macht ein Bezug wirklich keinen Sinn
Ist der Kessel gefüllt beginnt die Maschine aufzuheizen, dabei zischt und gurgelt sie was allerdings kein Grund zu Beunruhigung ist, gegen Ende gibt es dann noch ein zischen/pfeifen und dann ist es vollbracht, der Kesseldruck ist erreicht und somit die erwünschte Temperatur. Wie für fast allen Maschinen gilt auch für die Junior Plus ab diesem Zeitpunkt: WARTEN! Bis die Maschine und insbesondere die Brühgruppe WIRKLICH auf Temperatur ist, das dauert die üblichen 30 - 45 min., davor macht ein Bezug wirklich keinen Sinn
Nachdem es die erste Befüllung war habe ich allerdings zuvor über den Wasserhahn immer wieder Wasser entnommen um eventuellen Schmutz bzw. altes Wasser aus dem Kessel zu entfernen.
Ich habe mich gleich daran gemacht den ersten Espresso zu bereiten, musste aber leider sofort feststellen dass die Temperatur nicht passte. Die Maschine muss also wirklich richtig warmlaufen bevor da tatsächlich brauchbarer Espresso raus kommt also Geduld, erst wenn die Brühgruppe wirklich so heiß ist dass man sie nicht mehr anfassen sollte passt die Temperatur für einen Espresso, vorausgesetzt man hat auch den ST Siebträger und die Tasse entsprechend vorgewärmt. Beim 2. Versuch ein ganz anderes Bild, nahezu perfekt im Bezug auf Durchlaufzeit u. Menge, auch die Temperatur war offensichtlich ok, der Geschmack lies ließ jedenfalls darauf schließen. Kurz gesagt, wenn man ihr die nötige Zeit gibt bekommt man auch das gewünschte Ergebnis und das alles ohne sich vorher stundenlang mit irgendwelchen Einstellungen herum zu quälenherumzuquälen.
Die Bedienung über den Hebel ist (für mich) noch etwas ungewohnt aber auch daran gewöhnt man sich schnell denke ich.
Anonymer Benutzer

Navigationsmenü