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Zweikreismaschinen

1 Byte hinzugefügt, 19:05, 11. Jun. 2009
Überhitzung
==Überhitzung==
Dieses Konstruktionsprinzip hat allerdings eine neue Schwachstelle. Sobald der bezug Bezug zu Ende ist, bleibt das Wasser im Wärmetauscher stehen und nimmt nach und nach die Kesseltemperatur an. Die Kunst der Ingenieure besteht darin, die [[Brühgruppe]] so zu modifizieren, dass ein thermisch Gleichgewicht ("therm. Equilibrium") entsteht. Dazu wird oft ein [[Thermosiphon]] eingesetzt, in dem das Wasser durch die thermische Dichteänderung durch den Wärmetauscher und den [[Brühkopf]] zirkuliert. Dabei wird der Kopf warmgehalten und der Wärmetauscher gekühlt. Zum anderen verbaut man massive Brühköpfe, die die überschüssige Hitze aufnehmen können und sich möglichst im gleichen Maße unterkühlen, wie der Wärmetauscher sich überhitzt. In der Praxis wird dieses Gleichgewicht oft an die zukünftigen Betriebsbedingungen der Maschine angepasst, d.h. Maschine, die für einen hohen Durchsatz konstruiert, halten die optimale Temperatur besser, wenn viele Bezüge gemacht werden während Maschinen für wenig Durchsatz sich im Stillstand besser einpendeln.
Moderne [[Dualboilermaschinen]] besitzen je einen unabhängig beheizten Dampf- und einen Brühwasserkessel und umgehen damit die Überhitzungsproblematik.
 
==Typen==
Fast alle gastronomischen Espressomaschinen basieren heute auf diesem bald 50 Jahre alten Prinzip. Dabei findet man einerseits sog. '''Halbautomaten''', bei denen der Bezug von Hand gestartet und gestoppt werden muss, sowie '''Vollautomaten''', die den Bezug nach einer vorprogrammierten Wassermenge automatisch unterbrechen. Dieser Begriff überschneidet sich leider mit dem Kaffeevollautomaten, der selbstständig mahlt, dosiert und brüht. In der Gastronomie werden solche Geräte deswegen als Super(voll)automaten bezeichnet.
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